MIC (minimal-invasive Chirurgie)

Die so genannte minimal-invasive Chirurgie (MIC) ist eine relativ junge Technik in der Chirurgie. Erst die Entwicklung moderner Videotechnik ermöglichte den Blick ins Innere des Körpers ohne große Schnitte.

Die Vorteile der minimal-invasiven Chirurgie sind:

  • kleine Schnitte verursachen kleine Narben. Bei den meisten Operationen kommt man mit Schnitten zwischen 3 und 10 mm Länge aus.
  • geringerer Blutverlust. Die nur geringfügige Verletzung durch den kleinen Schnitt führt zu wesentlich geringeren Blutverlusten. Oftmals sind durch die Videotechnik kleine Strukturen besser sichtbar, so dass die minimal-invasive oder endoskopische Chirurgie eine exaktere Präparation ermöglicht.
  • geringere Schmerzen. Die kleinen Schnitte sind wesentlich weniger schmerzhaft als große Schnitte. Das Zugangstrauma, also der Weg zum eigentlichen Operationsgebiet, wird durch den minimal-invasiven Ansatz optimiert.
  • schnellere Genesung. Kleinere Wunden, geringere Schmerzen und geringerer Blutverlust führen zu geringeren Problemen nach der Operation.

Nicht alle Operationen können in minimal-invasiver Technik durchgeführt werden. Bei jedem Eingriff erfolgt eine sorgfältige fachärztliche Abwägung über das beste Verfahren. Die Sicherheit des Patienten hat immer Vorrang.